Von der Musikschule St. Peter in der Au bis zum

Gemeindeverband der „Carl Zeller-Musikschule“

OSR Roland Jaritz

Das Musizieren und Singen wird schon seit Beginn der

Menschheitsgeschichte gepflogen. Der Bogen spannt

sich von den primitiven Hirtenflöten über die 5 Töne

der Kleinkinder bis zu den komplizierten kunstvollen

Musikgattungen der Gegenwart. Unbestritten ist auch

der positive Einfluss der Musikausübung für die

Entwicklung der Intelligenz bei den Kindern.

Auch in St. Peter in der Au wurde schon bald musiziert.

Sicher ist, dass mit Beginn der Entwicklung der

Schule in unserem Ort die Kinder durch die Lehrer der

kleinen Schule in der Hofgasse (vielleicht ist es auch

besonders interessant, dass gerade die jetzige Musikschule

in diesem Haus untergebracht ist) schon eine

fundierte pädagogische Ausbildung erhalten haben –

ich denke natürlich dabei auch an den Lehrer des weltweit

bekannten Operettenkomponisten Carl Zeller,

einem Sohn unserer Heimat.

Anzunehmen ist auch, dass bereits im Schloss der

Herrschaft Seemann von Mangern ebenso wie in anderen

Adelshäusern musiziert wurde. Gesungen und

musiziert wurde aber auch unter den Bauern und

Bürgern, bereits um 1870 wurde die erste Musikkapelle

(im Zusammenhang mit der Feuerwehr) gegründet.

Immer wieder sind hervorragende Musiker als Pädagogen

hervorgetreten. Einer davon war der erste

Kapellmeister der Feuerwehr – Kapelle: Julius Pleichl

(1847-1902). Nach dem Zweiten Weltkrieg begann

bereits 1946 die Ortsmusik von St. Peter mit dem

Kapellmeister Josef Ratzberger vulgo Doberleitner

zu musizieren, 1952 wurde die Ortskapelle Mitglied

des Blasmusikverbandes NÖ.


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